Firstwaters FAQ

FAQs

FAQs für Bewerber

In Aschaffenburg ist nur unsere Zentrale, in der auch unser Back-Office arbeitet. Zudem haben wir Büros in Frankfurt und Wien. Unsere Beraterinnen und Berater leben überall in Deutschland und Österreich – von Rostock bis Wien und von Düsseldorf bis Berlin.

Das ist projektabhängig. Kurz vor einem wichtigen Meilenstein kann es etwas turbulenter und die Arbeitszeit damit auch länger werden. In der Regel beschränkt sich die Arbeitszeit aber auf die Geschäftszeiten – vielleicht nicht immer ganz „9 to 5“, aber ohne Nacht- und Wochenendschichten. Wir wünschen uns schließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch langfristig Spaß an ihrer Arbeit haben. 

Kein Projekt ist wie das andere und von rund acht Wochen bis zu mehreren Jahren (bei großen IT-Vorhaben) ist alles dabei. Bei extrem lang laufenden Projekten gibt es jedoch eine Rotation, damit das Denken frisch bleibt. Außerdem: Niemand muss mehr als ein Jahr auf demselben Projekt arbeiten, wenn sie/er das nicht möchte. 

Etwa zwei bis drei betreuen Kleinprojekte, bis zu rund 20 Beraterinnen und Berater sind bei den größten Vorhaben involviert. Ein-Personen-Projekte versuchen wir zu vermeiden. 

Erfahrene Manager begleiten alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – als direkte Führungskraft und mit der Aufgabe, Sie zu fördern und zu entwickeln. Am besten geht das erfahrungsgemäß bei gemeinsamen Projekteinsätzen. Sollte das nicht möglich sein, wird Ihre Projektarbeit von einem zuständigen Manager oder erfahrenen Senior Consultant unterstützt. Es gibt immer einen unmittelbaren Ansprechpartner, der Ihre Fragen beantwortet und Ihnen direkt zur Seite steht. 

Einsteiger mit Berufserfahrung starten schnell durch – Ihre Arbeitsausstattung (Telefon, Laptop, Zugangsberechtigungen) erhalten Sie schon am ersten Tag. Danach kommen Sie so schnell wie möglich zu Ihrem ersten Projekteinsatz. Wir sind davon überzeugt, dass Praxis durch nichts zu ersetzen ist. Deshalb geben wir Ihnen die Chance, sich unmittelbar zu bewähren – begleitet von erfahrenen Kollegen an Ihrer Seite.

Stoßen Sie als Absolvent zu uns, bereitet Sie eine etwa vierwöchige Intensivausbildung im Team mit anderen Neuzugängen auf unsere Themen, unsere IT und unsere Methoden vor. Sobald sich die Möglichkeit eines Projekteinsatzes ergibt, startet dann Ihre Zeit bei einem unserer Kunden. 

Normalerweise übernachten unsere Kolleginnen und Kollegen in Hotels vor Ort, die Sie durch unser Back-Office buchen lassen können. Die Kosten dafür (wie für alle Dienstreisen) übernimmt Firstwaters. Erstrecken sich Projekte in Großstädten über Monate, bietet sich als Hotel-Alternative auch eine möblierte Projektwohnung an. Ob Sie Projektwohnung oder Hotel bevorzugen, überlassen wir jedoch Ihnen. 

Um so unbürokratisch wie möglich zu bleiben, verzichten wir auf Überstundenvergütungen: Unsere Arbeitszeit ist Vertrauensarbeitszeit und wir erwarten vor allem von Ihnen, dass Sie Ihre Projektarbeit ordentlich erledigen. Mal wird das etwas mehr sein als die vertraglich vereinbarten 40 Wochenstunden – mal wird es Tage geben, an denen Sie später kommen oder früher in den Feierabend starten. 

Nein. Entweder wir sind fünf Tage vor Ort bei unseren Kunden oder Sie erledigen die interne Arbeit an Freitagen in Ihrem Home Office am Wohnort. 

Der Ausgangspunkt unserer Projekte sind fast immer Prozesse und nahezu jeder Prozess in einer Bank ist heute mit einer IT-Lösung verbunden. Abläufe in Banken ändern sich: Weil sich die Geschäftslogik neu formiert (etwa durch neue Produkte oder die Absicht, neue Märkte zu erschließen), weil die Bankenaufsicht es verlangt (wie bei EMIR oder MiFID) oder weil Kosten reduziert werden sollen. Diese Vorhaben begleiten wir meist von der Konzeption über die Umsetzung bis in den laufenden Betrieb. Unsere Beraterinnen und Berater analysieren die Situation und erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen. Diese Ergebnisse werden in Fachkonzepten dokumentiert und in konkrete Anforderungen an die IT übersetzt. Entwicklerinnen und Entwickler – von Firstwaters, anderen Unternehmen oder dem Kunden selbst – programmieren und konfigurieren dann entsprechend die eingesetzte Software. Die Lösung wird getestet, erprobt und gegebenenfalls müssen Bestandsdaten migriert werden. Danach geht die neue Lösung in die Pilotierung und schließlich in den Echtbetrieb. Wir versuchen, diese Projekte möglichst von Anfang bis Ende und sowohl von Business- wie von IT-Seite zu begleiten. 

Business Consultants müssen nicht programmieren, sondern Probleme und Lösungsvorschläge so aufbereiten können, dass ein Entwickler damit weiterarbeiten kann. Deshalb ist zwar ein Grundverständnis für IT-Logik nötig – im Laufe der Zeit sammeln unsere Business Consultants ohnehin einige Kenntnisse der Systeme, mit denen wir häufig zu tun haben (wie Calypso oder Murex). Das Programmieren überlassen wir jedoch Entwicklern. 

Beides sind – genau wie FrontArena oder Summit – Handelssysteme, mit denen Banken Handelsgeschäfte verschiedener Produktklassen (wie z.B. Wertpapiere oder Derivate) verarbeiten. Die Systeme sind in der Regel auf Front-2-Back-Betrieb ausgelegt. Das heißt, ein solches System bildet den gesamten Workflow eines Handelsgeschäfts ab: von der Erfassung der Geschäftsdaten im Frontoffice, über Bepreisung und Risikomodelle bis zur Verbuchung, den Zahlungen und dem Erstellen der Bestätigung sowie den diversen Berichten, die damit einhergehen. Abhängig davon, in welcher Einheit ein System eingesetzt ist (viele Banken nutzen im Front- und Back-Office unterschiedliche, individuell konfigurierte Systeme) und welche Produkte es abbilden soll, sind Schnittstellen zu bedienen und besondere Anforderungen müssen entsprechend programmiert oder konfiguriert werden. Viele unserer Projekte im Investment Banking bewegen sich im Umfeld solcher Handelssysteme. Hier liegt unsere Kernkompetenz und besonders im Bereich Calypso verfügen wir über mehr Projekterfahrung und konkrete Umsetzungskompetenz als die meisten anderen Unternehmensberatungen. 

Bei allem Know-How mit den Produkten dieser Anbieter –  wir arbeiten und beraten in jeder Hinsicht herstellerunabhängig und pflegen diesen Status auch sehr bewusst. Unser Anspruch ist es, die Interessen unserer Kunden konsequent zu vertreten – auch gegenüber den Herstellern, wenn es um Anpassungen und Fehlerbehebungen im Quellcode geht. 

Es ergibt sich ganz natürlich, dass unsere Beraterinnen und Berater bevorzugt zu Themen nachgefragt werden, in denen sie bereits eine gewisse Erfahrung vorzuweisen haben. Deshalb ergibt sich über die individuelle Projekthistorie bei vielen Kolleginnen und Kollegen durch ihre Expertise ein gewisser Themenschwerpunkt.

Andererseits versuchen wir, Themensilos zu vermeiden, die Berater zu einseitig festlegen. Um unsere Bandbreite zu vergrößern und unser Wissen zu teilen, versuchen wir zu vermeiden, dass Kolleginnen und Kollegen nur für bestimmte Tätigkeiten oder feste Themen zum Einsatz kommen. Unsere Projekte ändern sich zudem fortlaufend mit den Kundenanforderungen – allein das hält die Schwerpunktthemen im Fluss. 

Wohlklingende Jobtitel sind uns nicht so wichtig und deshalb gibt es bei uns auch nicht jedes Jahr eine neue Visitenkarte. Wir sind alle Berater, die je nach Funktion und Thema auf unterschiedlichen Senioritätsstufen in den Projekten zum Einsatz kommen. Für uns zählt nur Exzellenz: Wir wollen bewusst flexibel bleiben und die am besten geeigneten Leute bestmöglich einsetzen. Intern haben wir neben der Geschäftsführung nur die Hierarchiestufe der Manager, die direkte Führungsverantwortung im Team haben und zum Führungskreis des Unternehmens zählen. 

Das hieße doch, dass wir etwas falsch machen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich langfristig bei uns wohlfühlen und Spaß an der Arbeit haben. Wir wünschen uns Kolleginnen und Kollegen, die auf Dauer mit uns gemeinsam wachsen und Erfolg haben wollen. 

Ganz im Gegenteil: Wir fördern und fordern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab dem ersten Tag und unterstützen sie in ihrer methodischen und fachlichen Entwicklung. Jeder von uns arbeitet auch, um sich persönlich weiterzuentwickeln – das ist unser Anspruch. Unsere Beraterinnen und Berater starten als Unterstützung in einem Projekt, erhalten eigene Themengebiete, die sie verantworten und entwickeln sich im Laufe der Zeit zu Teilprojekt- und Projektleitern. Aber auch firmenintern können sie Verantwortung übernehmen – für bestimmte Themen, für die Entwicklung junger Kolleginnen und Kollegen oder für Querschnittsaufgaben. 

Wir pflegen eine breite Matrix mit Entwicklungsbereichen in den Dimensionen Fachlichkeit (Business oder IT), Methodik und Persönlichkeitsentwicklung. Mitarbeiter und ihre Führungskräfte betrachten diese Matrix zweimal jährlich und entscheiden dann gemeinsam, an welchem Gebiet die nächste Entwicklungsmaßnahme ansetzen soll. Für jedes Thema haben wir bereits bewährte externe Partner (Seminare, Coachings, Schulungsanbieter), auf die wir zurückgreifen. Die Kosten dieser Entwicklungsmaßnahmen trägt Firstwaters. 

In Fällen unterstützen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz individuell. Ein festgeschriebenes Modell gibt es nicht, weil jede Lebenssituation einzigartig ist: Mal ist der zeitliche Freiraum wichtig, mal die Kosten einer Fortbildung. Fortbildung en bloc oder einen Tag der Woche über einen längeren Zeitraum – für beide Modelle gibt es Gründe. Klar ist, dass sowohl Sie als Mitarbeiter und Firstwaters gleichermaßen in eine derart „große“ Maßnahme investieren. Uns eint der gemeinsame Wunsch nach dem Erfolg und deshalb werden die Modalitäten von Kostenübernahme, Sabbaticals, Gehaltsverzicht individuell im Einzelfall vereinbart. 

Was in unserer Macht steht, machen wir auch möglich. So sind wir sehr flexibel, wenn es um Elternzeiten und Sabbaticals geht. Die einzige große Einschränkung betrifft unser Geschäftsmodell und lässt sich schwer ändern: Unsere Beratung findet zu 90% vor Ort beim Kunden statt. Wer also Familie hat, braucht zwingend einen Partner, der daheim vor Ort die Dinge managen kann. Aber offenbar lassen sich dennoch Familie und Beruf bei uns sehr gut unter einen Hut bringen: Wir haben eine im Branchenvergleich sehr geringe Fluktuationsrate und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Wir versuchen natürlich, alle unsere Beraterinnen und Berater so heimatnah wie möglich einzusetzen. Da wir allerdings der Nachfrage unserer Kunden folgen, können wir in diesem Punkt keine Versprechen abgeben – das wäre unseriös. 

Ja, und das ist ein wichtiger Teil unserer DNA: Bei uns arbeiten Frauen und Männer jeden Alters, aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturkreisen mit sehr unterschiedlichen Lebensmodellen in allen Hierarchiestufen miteinander. Unsere Unterschiede machen uns so stark.

Vielfalt und Diversität sind uns wichtig. Bei uns arbeiten Menschen jedes Genders, aller Altersgruppen und zahlreicher Nationalitäten erfolgreich miteinander. Wenn in den hier verwendeten Texten häufig die männliche Form verwendet wird, dann nur aus sprachlichen Gründen –  gemeint sind immer alle Geschlechter.