EMIR

Die Implementierung der durch die EMIR (European Markets und Infrastructure Regulation) eingeführten Neuregelungen des OTC-Derivatemarkts hat den Finanzinstituten insbesondere in den letzten Jahren viel Einsatz und Ressourcen abverlangt. Mit dem Ziel, eine krisenfestere Marktinfrastruktur zu schaffen, definiert die EMIR Maßnahmen in den drei Themenblöcken Clearingpflicht für standardisierte OTC-Derivate, Meldung von Derivategeschäften an zentrale Transaktionsregister sowie risikomindernde Maßnahmen für ungeclearte OTC-Derivate.

Unsere Berater haben auf zahlreichen Projekten im EMIR-Umfeld unseren Kunden dabei geholfen, erfolgreich die konzeptionellen und systemseitigen Erfordernisse zu meistern, die die Umsetzung der Anforderungen sicherstellen. Wir haben Kunden bei der Anbindung an zentrale Gegenparteien (CCP) als Clearing Member unterstützt, das Clearing für Clearing Clients über Clearing Member ermöglicht und Clearing Members bei dem Aufbau des neuen Geschäftszweigs Client Clearing geholfen. Projekte im Umfeld der Meldung von Derivategeschäften an Transaktionsregister sowie der Etablierung risikomindernder Maßnahmen im bilateralen Geschäft mit ungeclearten OTC-Derivaten runden unsere Projekterfahrung ab.

Im Bereich EMIR unterstützen wir auch weiterhin. So kann z.B. die Erweiterung der Clearingpflicht auf bisher nicht clearingpflichtige Derivate die Anbindung an einen CCP erforderlich machen. Im Besicherungsprozess steht aktuell die Implementierung strengerer Vorschriften an, wie sie unter Besicherung OTC-Derivate beschrieben sind.

Unsere Leistungsangebote im Bereich EMIR (Auszug):

  • Anbindung von Kreditinstituten an einen zentralen Kontrahenten (Central Counter Party) als Clearing Member oder als Clearing Client über einen Clearing Broker
  • Überarbeitung der Prozesse im Risikomanagement und den Handelssystemen