Regulierung von OTC Derivaten

Seit auf dem Gipfel der G20 Staaten 2009 als Antwort auf die Finanzkrise beschlossen wurde, die dem Finanzsystem inhärenten Markt-, Kredit- und Liquiditätsrisiken besser zu kontrollieren, sehen sich die Teilnehmer des OTC-Derivatemarktes mit einer Flut ständig neuer Gesetzesinitiativen und Regulierungen durch die Aufsichtsgremien konfrontiert.

Der europäische OTC-Derivatemarkt hat in den vergangenen Jahren erhebliche Energie in die Umsetzung der aus der EMIR resultierenden Anforderungen investiert. So waren unsere Projekte im Umfeld des OTC-Derivatehandels geprägt durch Themen wie die Anbindung von Marktteilnehmern an zentrale Gegenparteien zum Clearing von OTC-Derivaten, die Etablierung der Meldung von OTC-Derivategeschäft an zentrale Transaktionsregister sowie der Umsetzung von risikomindernden Maßnahmen im ungeclearten Derivategeschäft.

Mit der MiFID-Novellierung (MiFID II / MiFIR) ist die nächste Welle der Regulierung in vollem Gange, und wieder sind die Handelsabteilungen der Banken maßgeblich betroffen. So sehen die neuen Richtlinien erhöhte Anforderungen an Vor- und Nachhandelstransparenz im Derivatehandel vor. Weiterhin soll der Handel in OTC-Derivaten soweit wie möglich auf standardisierte Handelsplattformen verlagert werden.

Wir haben umfangreiche Erfahrung bei der Analyse und Umsetzung von Vorhaben im Bereich der Derivateregulierung. Zahlreiche erfolgreiche Referenzprojekte in diesem Umfeld belegen unsere fachliche und auch technische Expertise. Das Leistungsspektrum reicht hier von der Erstellung einer Vorstudie bis zur Umsetzung und Einführung der erforderlichen Lösungen.

Unsere Leistungsangebote für das Thema OTC-Derivateregulierung (Auszug):

  • Projektunterstützung und -verantwortung sowohl bei Vorstudien als auch für das Gesamtprojekt
  • Fachliche und technische Konzeption
  • Testmanagement und Umsetzungsbegleitung