Fachbeiträge

Juli 2016

Outsourcing bis zum Ende denken

Das Outsourcing von standardisierten Leistungen ist eine verbreitete Maßnahme bei Banken zur Kostensenkung. Für Projekte im IT-Umfeld hat es gravierende Konsequenzen, die bei der Auslagerung oft nicht bedacht werden.

Februar 2016

Fundamental Review of the Trading Book: Neuausrichtung der Handelsbuchregularien

Noch vor der vollständigen Implementierung des Basel-3-Regelwerks auf europäischer Ebene hat das Basler Komitee für Bankenaufsicht das finale Papier zum „Fundamental Review of the Trading Book“ (FRTB) veröffentlicht und damit tiefgreifende Änderungen der Handelsbuchregularien beschlossen, die bis Januar 2019 umzusetzen sind. Auf das Marktrisikomanagement der Banken kommen durch die Überarbeitung der Handelsbuch-/Bankbuchabgrenzung und der Risikomodelle, sowie durch die Einführung der Risikometrik „Expected Shortfall“, erhebliche Herausforderungen zu.

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Distributed Ledger Technology in Finance - from Inception to Reality
 

Bitcoins waren nur der Anfang – andere Zahlungssysteme jenseits der Zentralbankenwelt stehen in den Startlöchern und könnten die Bankenwelt fundamental verändern.

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Juni 2015

Rennboot trifft Supertanker -
Wie agiles Projektmanagement in Banken funktionieren kann
 

Aus unserer Projekterfahrung in der Finanzindustrie lässt sich eine zunehmende Offenheit der Unternehmen gegenüber agilen Projektmanagementansätzen beobachten. Die Vorstellungen der Banken zu diesem Vorgehen und dem eigentlichem agilen Projektmanagement laufen aber immer noch stark auseinander. Wie lassen sich die Restriktionen in Aufbau und Abläufen einer Bank mit den Ideen agiler Vorgehensweise verbinden?

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April 2015

Quo vadis, Clearing Market?
Der Markt für Clearingdienstleistungen im Umbruch
 

Clearingpflichtige Marktteilnehmer, die sich nicht schon an eine zentrale Gegenpartei (CCP) angebunden haben, bekommen zunehmend Schwierigkeiten, zu akzeptablen Konditionen Zugang über einen Clearing-Dienstleister zu bekommen. Der Preis des Clearing für die Wirtschaft ist wegen hoher operativer und regulatorischer Kosten sehr hoch. Neue Lösungen hinterfragen die traditionelle Marktaufteilung und stärken den Wertschöpfungsanteil von IT-Vendoren.

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Mai 2014

„… und aus Versehen den Vertrieb gesteigert”
 

Bei Optimierungsprojekten im gewerblichen Kreditgeschäft lässt sich ein unbeabsichtigter, aber höchst erfreulicher Nebeneffekt beobachten: Der Vertriebserfolg steigt; die Neugeschäftszahlen gehen regelmäßig um 25 bis 30% nach oben. Woran das liegt, zeigt unser Whitepaper zu Prozessoptimierung im Kreditgeschäft.

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April 2014

„Die gut genutzte Bilanz” – Asset Encumbrance richtig einsetzen
 

Clearing, Margining, Besicherung von bilateralen Geschäften – ein guter Teil der flüssigen Aktiva einer Bank wird heute zweckgebunden hinterlegt. Damit das nicht zu einem Risiko für die übrigen Gläubiger wird, gibt die EU vor, dass Banken ab 2014 die Belastung ihrer Vermögenswerte (Asset Encumbrance) offenlegen müssen. Was das in der Umsetzung heißt, ist in unserem Whitepaper nachzulesen.

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„Yes, My Account Is an Island”
 

Seit Einführung der Europäischen Marktinfrastruktur Regulierung (EMIR) müssen einfache außerbörslich gehandelte Derivate (OTC-Derivate) über Clearinghäuser abgewickelt werden. Marktführer bei Zinsderivaten ist LCH.Clearnet in London.

Während die internationalen Großbanken meist direkt als Clearingmember bei LCH angebunden sind, wählen kleinere und spezialisierte Häuser in der Regel den Weg, indirekt zu clearen und die Anbindung eines Clearingmembers als Service zu nutzen. Alle Sicherheiten, die diese Kunden als Margen stellen, laufen über die Kundenkonten ihres jeweiligen Clearingmembers.

EMIR fordert jetzt von den Clearinghäusern, separate Konten für die Sicherheiten jedes indirekten Kunden bereitzustellen. Für LCH bedeutet das eine Umstellung, da bisher nur die gemeinschaftliche Sicherheitenverwahrung über Omnibus Accounts vorgesehen war.

Im aktuellen Whitepaper „Yes, My Account Is an Island” zeigen die Spezialisten von Firstwaters, welche Änderungen auf Banken mit dem neuen Kontenmodell zukommen. Sie nennen die relevanten Risiken und sagen klar, was Banken jetzt tun müssen, um die Vorteile zu nutze, die sich aus dem neuen LCH-Kontenmodell ergeben. 

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Februar 2014

All Eyes on Brussels
Die MiFID-Novellierung und der OTC-Derivatehandel
 

Für das Regulierungspaket MiFID II / MiFIR zeichnet sich Anfang 2017 als Startdatum ab. Der Plattform-Handel wird für OTC-Derivate die Regel und bringt erhebliche Herausforderungen mit sich. 2014 wird für Banken das Jahr der Analyse der gesetzlichen Anforderungen, danach stehen anspruchsvolle technische und organisatorische Umsetzungen an.

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Dezember 2013

The Winner Takes It All?
How Banks will cope with Regulation on OTC derivatives
 

Die Umfrage, die Firstwaters 2013 unter Europas führenden Banken erhoben hat, zeigt, dass die laufende Regulierungswelle bei OTC-Derivaten (ausgelöst durch EMIR und den Dodd-Frank-Act) wohl zu einer weiteren Standardisierung des Geschäfts führen wird. Die Kluft zwischen US-amerikanischen und europäischen Märkten wird eher zunehmen, und die Kunden werden sich verstärkt den großen Spielern zuwenden. Die führenden Großbanken scheinen die besten Voraussetzungen mitzubringen, um mit den erwarteten Effekten des Kostendrucks und schwindender Margen zurechtzukommen. Sie könnten von der regulatorischen Herausforderung am ehesten profitieren und dürften in Zukunft Marktanteile gewinnen. In den nächsten Jahren erwarten die Banken eine Konsolidierung im Markt, mit einfacheren Produkten und einem stetigen Druck auf Preise und Transparenzanforderungen.

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